Ist die Kirche am Ende?

Ist die Kirche am Ende?

 

Liebe Gläubige ich weiß, dass ich diese Überschrift etwas provokativ formuliert habe, aber ich finde es sehr wichtig, sich manchmal ernsthaft mit gewissen Fragen auseinander zu setzen.

 

Wir können dies ganz einfach angehen mit drei Blickrichtungen: der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.

 

Wenn wir einen Blick in die Vergangenheit werfen, können wir viele Fehler und viel Böses in der Kirche oder leider teilweise auch durch die Kirche entdecken. Die Kreuzzüge, Judenfeindlichkeit, Hexenverbrennung, Inquisition, Kriege, Morde, Macht, Reichtum, Lüge, Hass, Falschheit, Verrat, Missbrauch, Gewalt, usw. Wir könnten diese Aufzählung noch seitenweise fortsetzen, was alles Schlimmes passiert ist. Ich habe mir bei diesen Themen oft die Frage gestellt, wie konnte das passieren!?

 

„Die Botschaft ist Jesus Christus, und es geht um die Liebe!“ Warum machen Christen so etwas?

Meine Antwort lautet: Ja, es sind sehr viele zu Christinnen und Christen getauft, aber ob sie auch als wirkliche Christen leben wollen, dazu müssen sie sich selbst entscheiden. Wir dürfen uns das nicht so vorstellen, als würde uns bei der Taufe eine CD eingelegt werden, sodass wir alle christlichen Werte und guten Eigenschaften auf einmal in uns hätten.

Nein! Es hat Generationen und Zeiten gegeben, wo sehr unchristlich und von Getauften gegen das Evangelium vorgegangen wurde.

 

Wenn wir in die Gegenwart schauen, so erkennt man, dass christliche Gemeinschaften (Kirche) noch sehr unter der Vergangenheit leiden. Weil aber Jammern, Schimpfen und Schuldige suchen nichts bringt, ist es wichtig, optimistisch in die Zukunft zu blicken. In die Zukunft, wo DU und ICH etwas tun und gestalten können und etwas zum Aufbau des Reiches Gottes beitragen können.

 

Aber Achtung!!!

Unser Arbeitsplan ist das Evangelium, das Wort Gottes und unser Maßstab soll die Liebe sein!

Sonst landen wir in demselben Dilemma wie die, bei denen wir es heute viel besser wissen, was sie nicht hätten anders machen sollen.

 

Nun stellt sich die Frage:
Ist unser Ausgangspunkt eine veraltete, kranke Kirche oder starten wir mit einer neuen Vision der Kirche? Einer Kirche, die neu aufblüht, wo es Frieden gibt und Menschen gerne zusammenkommen, füreinander da sind und die Liebe Christi ausstrahlen und weitergeben.

Ich glaube, dass nur der zweite Weg uns ans Ziel führt und der Lehre Jesu Christi gerecht wird.

 

Deine Aufgabe:
Wie kannst du dich einbringen, dass es in 10 Jahren eine Gemeinschaft gibt, die gerne Gottesdienst feiert, einander vertraut, unterstützt und den gemeinsamen Glauben, Freude und Spaß teilt?

 

Das wäre meine Vision wozu ich dich einlade dabei zu sein und aktiv mitzumachen. Unser Bauplan ist das Leben Jesu, und Gott möge uns den Segen für das Gelingen zu unserem Projekt geben! Amen!