Die Messe: Gloria und Tagesgebet

Die Messe: Gloria und Tagesgebet

 

Das Gloria:

Nach der Einführung durch den Priester bei der Statio, dem Schuldbekenntnis mit der Lossprechung von den lässlichen Sünden durch den Priester beginnt der nächste Teil der sonntäglichen Eucharistiefeier: Das GLORIA!

Das Gloria kennen wir von Weihnachten, wo die Engel als sie den Hirten erschienen sind, und sie eingeladen haben das neugeborene Jesuskind zu besuchen, Gott die Ehre geben. „Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach: Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“ Lk 2,13

Unser Gloria im Gottesdienst ist eine Aufzählung der schönsten und größten Taten und Eigenschaften unseres Gottes.

 

„Ehre sei Gott in der Höhe,

und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.

Wir loben dich,

wir preisen dich,

wir beten dich an,

wir rühmen dich  und danken dir,

denn groß ist deine Herrlichkeit:

Herr und Gott, König des Himmels,…“

 

Es geht bei diesem Teil darum Gott die Ehre zu geben. Wir danken Gott dafür, dass er uns unsere Schuld und Sünde vergibt und freuen uns, ja jubeln schon darauf, dass Gott gleich durch die Lesungen, das Evangelium und die Predigt zu uns spricht und wenn er in der Eucharistie in unsere Mitte kommt, und uns zur heilenden und stärkenden Speise wird. Das richtige Gloria muss ein Lied sein und gesungen werden. Leider wird das Gloria oft ohne Begeisterung, ohne Anteilnahme gesungen. Aber wir wollen Gott mit ganzem Herzen, mit unserer ganzen Konzentration und mit unseren ganzen Anstrengungen die Ehre geben!

 

Das Tagesgebet:

Beginnt mit der Einleitung: „Lasset uns beten.“

Dieses Gebet fasst das Thema des Gottesdienstes noch einmal zusammen und bittet Gott besonders uns zu führen, zu schützen und zu segnen. Es endet meistens mit dem Satz: „Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Herrn. Amen.“

Jesus Christus ist für uns Gott und darum wollen wir alle unsere Bitten und Gebete durch Jesus Christus den Sohn, zu Gott dem Vater bringen. Nach dem Bekenntnis der Schuld, dem Lobpreis auf Gott soll dieses Gebet jetzt unsere Herzen auf das Wort Gottes vorbereiten.

 

P. Aloisius Pernegger